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Purpose Marketing – Diese Fehler sollten Unternehmen vermeiden

Purpose Marketing 

Diese Fehler sollten Unternehmen vermeiden!

Purpose Marketing:
Ein mächtiges Instrument, dass eine stabile Kundenbindung und Loyalität erzeugt. Diese Stolperfallen sollte ein Unternehmen kennen.

Purpose Marketing beschreibt alle Aktivitäten eines Unternehmens den eigenen Purpose in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, indem es Stellung zu gesellschaftlichen Fragen bezieht und damit sein eigenes Profil und die Marke schärft.

Purpose Marketing 

Was sind die Risiken des Purpose Marketing

Purpose Familie

Purpose Marketing, das nur aufgesetzt ist und keinem echten Purpose folgt, wird in der heutigen Informationsgesellschaft schnell entlarvt. Wer nach außen hin ein Standing kommuniziert, dass er nach innen nicht lebt, der erntet einen Shit-Storm und verliert darüber oft auch Marktanteile. Besonders übel nehmen Verbraucher es, wenn sie mit Kampagnen bewusst manipuliert werden sollen.

Beispiel

Der Pepsi-Fail

In diese Shitstorm-Falle tappte zum Beispiel Pepsi, als der Konzern zur „Black Lives Matter“ Debatte einen Werbespot launchte. In diesem trat das Modell Kendall Jenner mit einer Dose Pepsi als Friedensstifterin zwischen den Beamten und den Demonstranten auf.

Die Social-Media Community war erzürnt, denn abgesehen davon, dass hier eine privilegierte Weiße zum Peacemaker gemacht wurde, galt der Spot als Herabwürdigung des Themas. Die Vorstellung, den Rassismus dieser Welt mit einer Dose Pepsi auszulöschen, stieß auf heftige Kritik.

Der Spot kam so schlecht an, dass Pepsi in innerhalb von 24 Stunden wieder aus dem Netz entfernte und sich öffentlich entschuldigte.

Beispiel

Die Hunger-
games von Mastercard

Genauso daneben ging eine Kampagne von Mastercard. Das Kreditkartenunternehmen warb damit, für jedes Tor der beiden Fußballprofis Messi oder Neymar in einem bestimmten Fußballturnier 10.000 Mahlzeiten an hungernde Kinder zu spenden.

Diese ernste Thematik zu einem Spiel zu machen, nahmen viele Menschen Mastercard übel. Die öffentliche Frage lautete, warum Mastercard nicht einfach Essen spenden könnte, ohne das von dem Können eines Fußballprofis abhängig zu machen.

Am Ende spendete Mastercard das Essen bedingungslos und versuchte, den Imageschaden wieder wettzumachen.

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Purpose driven Marketing

– wandeln auf dem schmalen Grat

Die negativen Beispiele zeigen: Purpose Marketing ist nichts, was ein Unternehmen mal eben so nebenbei betreibt. Viel Fingerspitzengefühl und ein gutes Gespür für die aktuelle gesellschaftliche Stimmungslage sind nötig, um mit Purpose Marketing erfolgreich zu sein. Die Basis ist immer ein stimmiger Unternehmens-Purpose, der aktiv von innen gelebt wird.

Treffen diese Voraussetzungen zu, dann ist Purpose Marketing ein mächtiges Instrument der Kundenbindung. Es ermöglicht eine scharfe Abgrenzung zur Konkurrenz, weit über den eigentlichen USP hinaus und schafft eine loyale und stabile Käufergemeinschaft.